depot.K

© Veranstalter

depot.K e.V.

Kunstprojekt Freiburg

 

Thomas Lefeldt (Vorsitz)

Lehener Straße 30

79106 Freiburg

ADRIANE STECKHAN – Fotografie

ROCCO SCHELLETTER – Malerei

 

24.10. – 22.11.2020

+49 (0) 761 - 630 96 80

 

info@depot-k.com

 

www.depot-k.com

 

 

 

Öffnungszeiten:

Di - Fr: 16.00 - 19.00

Sa - So: 14.00 - 17.00

 

 

Ausstellungsschwerpunkt:

Projektraum zur Präsentation und Vermittlung von Kunst und Musik.

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des depot.K,

 

leider konnte die am 23. Oktober 2020 eröffnete Ausstellung

 

ADRIANE STECKHAN – Fotografie

ROCCO SCHELLETTER – Malerei

 

wegen des 2. Corona-Lockdowns nur bis zum 1. November öffentlich gezeigt werden.

In der Erwartung, das depot.K im Dezember wieder öffnen zu können, wurde die Ausstellung bis Januar 2021 verlängert.

Inzwischen hat sich leider auch diese Hoffnung zerschlagen, so dass die Ausstellung weiterhin geschlossen bleiben muss und am 10. Januar endgültig abgebaut werden wird.

 

Da es sich auch um eine Verkaufsausstellung handelt, ist es gemäß geltender Verordnung aber möglich, einen Termin für eine Besichtigung zu vereinbaren. Einen solchen Termin können Sie jederzeit im Rahmen unserer normalen Öffnungszeiten telefonisch oder oder per E-Mail mit uns absprechen. Dabei dürfen pro Termin maximal 3 Personen aus einem Haushalt teilnehmen.

 

Öffnungszeiten:

Di-Fr 16-19, Sa+So 14-17 h

 

015770443906 (Rocco Schelletter)

07661 2536 (Galerieaufsicht)

E-Mail: info@depot-k.com

 

Auf unserer Website finden Sie u.a. auch einen virtuellen Rundgang durch die Ausstellung (https://www.depot-k.com/2020_8-steckhan_schelletter).

 

Wir wünschen Ihnen eine schöne Weihnachtszeit, einen gesunden Start ins Neue Jahr und hoffen, Sie 2021 wieder in unseren Räumen begrüßen zu können!

 

 

Adriane Steckhan

Die Dynamiken von Fläche, Licht und Raumwirkung sowie der inhaltliche Bezug auf Zeit und Körper sind mit dem Aspekt der Bewegung verknüpft. Erst durch die Bewegung des Betrachters durch den Raum können die durch Oberflächeneffekte und abstrahierende Auflösungserscheinungen verborgenen Körper in der Tiefe des Bildmediums erschlossen werden. Diese wiederum befinden sich im Aufbruch oder Aufruhr.

Allen Arbeiten ist die Atmosphäre eines verzweifelten Aufbäumens gegen die Verletzlichkeit des Körpers und dessen Endlichkeit gemein, eines Aufschreis gegen die allgegenwärtige, unerträgliche Gewalt, die unsere politische Wirklichkeit hervorbringt und die unsere Lebenswirklichkeit umgibt, auch wenn wir sie nicht sehen wollen.

Immer wieder wird der Blick in Zonen einer gnädigen Auslöschung gezogen, in ein blendendes Licht, das die Grenzen des Abbildbaren durchbricht, oder er verliert sich auf den nahezu monochromen oder fast farblosen transluziden Arbeiten in der Tiefe des Bildmediums, dessen inszenierte Oberfläche sich als Schattenwurf innerhalb des Materials abzeichnet, und in dessen Dynamik sich die Motive beinahe vollständig der Wahrnehmung entziehen - wenn nicht der Rezipient sie mit seiner ganzen Aufmerksamkeit in das Diesseits seiner Wahrnehmung holt.

Dr. phil. Thomas J. Piesbergen

 

 

Rocco Schelletter

Der künstlerische Ausdruck von Rocco Schelletter hat immer einen privaten existenziellen Ausgangspunkt, der sich in den Kontext der Gesellschaft stellt. Nur mit dem Wagnis sein wahres Gesicht zu zeigen kann Entwicklung entstehen. So fahndet auch sein aktuelles Projekt - EGO-EXIT mit Malerei und Installationen nach einem menschlichen Verhältnis für das Ich im Wir oder dem Wir gegenüber dem Ich.

In diesem Zusammenhang fragen die im depot k ausgestellten schlangenartig verwobenen Beschwörungen: Was beschwört sich individuell herauf? Sowie gleichzeitig: Was beschwört sich gesellschaftlich herauf? Kannst du die Wirren noch durchschauen? Oder siehst du im Abbild der Beschwörungen die Fülle der Natur, der du standhältst und dich darin verankern kannst?

Rocco Schelletter ist ursprünglich Tänzer, daher ist seine Malerei eher physisch geprägt. Es steht zuerst der körperliche Impuls im Vordergrund und später im Verlauf die Reflexion und Anordnung des Bildes. Dabei ist die Zeit, unter dem schnellen Trocknen der wässrigen Acrylfarbe begrenzt, so dass die Intuition gestaltend ist, weniger das Denken.

 

 

 

 

 

 

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