depot.K

© Veranstalter

depot.K e.V.

Kunstprojekt Freiburg

 

Thomas Lefeldt (Vorsitz)

Lehener Straße 30

79106 Freiburg

«Landschaft»

 

DIETER MAERTENS – Zeichnung

JÖRG HILFINGER – Malerei

 

05.06. - 27.06.2021

+49 (0) 761 - 630 96 80

 

info@depot-k.com

 

www.depot-k.com

 

 

 

Öffnungszeiten:

Di - Fr: 16.00 - 19.00

Sa - So: 14.00 - 17.00

 

 

Ausstellungsschwerpunkt:

Projektraum zur Präsentation und Vermittlung von Kunst und Musik.

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des depot.K,

 

zur Preview der Ausstellung am Freitag, 4. Juni 2021, 19 – 21 Uhr,

laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

 

Innerhalb eines Zeitfensters von zwei Stunden haben Sie Gelegenheit, sich die neue Ausstellung anzuschauen und mit den Künstlern sowie anderen Besuchern ins Gespräch zu kommen. Leider wird es auch diesmal im Innenraum keinen Getränkeausschank geben, wir werden aber bei schönem Wetter die Bewirtung ins Freie verlegen.

 

Für diese Veranstaltung müssen Sie sich nicht anmelden.

Bitte beachten Sie, dass Sie möglicherweise beim Eintritt einen tagesaktuellen negativen Test (24 Stunden vor Beginn) oder einen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen müssen. Bei einer 5-Tage-Inzidenz von <50 ist diese Vorlage nicht mehr erforderlich.

(Seit dem 19. Mai liegt die Inzidenz in Freiburg unter 50)

Im Zweifelsfall informieren Sie sich bitte vorher unter https://www.corona-in-zahlen.de/landkreise/sk%20freiburg%20i.breisgau/.

 

Außerdem müssen wir die Anzahl der Personen, die sich gleichzeitig in den Räumen aufhalten dürfen, so begrenzen, dass ein Sicherheitsabstand von 1,5 m eingehalten werden kann. Zwecks Kontaktnachverfolgung müssen wir beim Eintritt Ihre Daten aufnehmen.

 

Statt einer Rede wird ein Einführungstext von Stefan Tolksdorf als Textdokument ausliegen.

 

Wir freuen wir uns auf Ihren Besuch!

 

 

 

Vom 5. bis 27. Juni 2021 stellen der Zeichner Dieter Maertens und der Maler Jörg Hilfinger gemeinsam im depot. K in Freiburg aus – beiden gemein ist das Sujet „Landschaft“. Maertens zeigt u. a. „Tuschepinselzeichnungen mit Motiven, die sich auf den ersten Blick als Naturräume identifizieren lassen oder die Assoziation wenigstens nahe legen. Für den Landschaftseindruck muss der Betrachter eine gewisse Distanz einhalten. Tritt er zu nahe heran, lösen sich die Konturen in flirrende Feinstrukturen auf“ (zit. n. H.-D. Fronz). Seine Zeichnungen sind alle keine Abbildungen realer Landschaften. Er möchte in den Atelierarbeiten Möglichkeiten von Landschaftlichem sichtbar machen, im Zeichnungsprozess gefunden, nicht geplant. Sie durchlaufen einen zeichnerischen Klärungsprozess und sind „fertig“, wenn ein Zustand sichtbar wird, an dem zur Art wie gezeichnet wurde nichts weiter hinzuzutun oder verändert zu werden braucht. Worum es also immer geht, ist für das Dargestellte eine zeichnerische Lösung zu finden. Zum Beispiel: Sie muss für sich stimmig sein vom Liniengeflecht her, für eine andere kann auch ein gewollt starker Schwerpunkt die Lösung sein. Ganz wichtig ist ihm das Wagnis so zu zeichnen, dass die Zeichnung beim Betrachten kippen kann, vom Gegenständlichen zum Ungegenständlichen und wieder zurück. Und ein Wagnis einzugehen ist für ihn sowieso die größte Motivation für das Zeichnen.

 

Jörg Hilfingers Malerei entsteht ebenso ausschließlich im Atelier. Wenngleich seine Motive an real existierende Standorte gebunden sind – Feldsee, Rheinauen, Schauinsland seien exemplarisch genannt -, ist es nicht der unbedingte Wiedererkennungswert, den er anstrebt. Vielmehr sind Farbe und Struktur sowie flüchtige, atmosphärische Erscheinungen für ihn spannende Kriterien. Einerseits ist es das Gewaltige der Natur, das ihn inspiriert, andererseits aber auch wieder das chaotische Gewirr von Geäst oder ganz entgegengesetzt die Stille einer Landschaft als entschleunigender Gegenpol zur heutigen Schnelligkeit. Ausgangspunkt sind meist Fotografien, oftmals Schnappschüsse, die er so auswählt, dass sie seinen malerischen Absichten und seiner Malweise entgegenkommen. Wolkenschleier, aus dem Nebeldunst auftauchende Bergspitzen, quellendes Wasser bieten ihm dabei Möglichkeiten diverser Oberflächenwirkungen. Feinen Farbnuancen stehen impulsive Pinselstriche und Verwischungen gegenüber, teils ist die Ölfarbe pastos aufgetragen, dann wieder transparent, dass Schichten der Überlagerung der Farben sichtbar bleiben. Dieses In- und Miteinander vermeintlicher Statik und Bewegung entsteht während des Malprozesses, ist nicht planbar und das eigentliche Erlebnis für ihn, wenn sich diese Gegensätze zu einem stimmigen Bild zusammenfügen. Dazu brauchen die Bilder Raum; fast könnte man sagen: je größer die Distanz, umso besser für das Bild. Manchmal scheint es, sie wären auf Fernwirkung gemalt.

Zeichnung und Malerei: eine spannende Begegnung in Schwarz-weiß und in Farbe von Dieter Maertens und Jörg Hilfinger.

 

 

 

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