Kunstverein Schallstadt e.V.

© Veranstalter

 

Kunstverein Schallstadt e.V.

 

Christian Schaeffer (Vorsitz)

Am Käppele 2

79227 Schallstadt

NAOKO MATSUMOTO

 

„petal/ stair / day“

 

24.10.2021 - 05.12.2021

+ 49 (0) 76 64 - 96 27 10

 

kunstvereinschallstadt@gmx.de

 

www.kunstverein-schallstadt.de

 

 

 

Öffnungszeiten:

Sa: 15 - 17 und So: 11 - 17

während der Ausstellungen und nach Vereinbarung

 

 

 

Ausstellungsschwerpunkt:

„Die Welt nach Schallstadt”  -

überregionale und internationale Kunst im Dorf.

 

 

Diese Ausstellung im Kunstverein Schallstadt verdankt sich einer glücklichen Allianz zwischen Klaus Merkel, seiner Tätigkeit in Münster als Professor für Malerei und Naoko Matsumotos Studium dort. Die 1987 in Japan geborene Künstlerin wurde schon 2018 vom Kunstverein in der Klasse von Klaus Merkel entdeckt und für eine Ausstellung ausgewählt.

 

Die Einladung an Naoko Matsuyama in Schallstadt im Kunstverein auszustellen ist inzwischen eine eigene Geschichte. Ein Weg von etwa vier Jahren mit Coronainzidenzen und anderen Ungewissheiten, einer wunderbar wuchernden Mail-Korrespondenz, immer von Naoko Matsumotos Willen begleitet zwischen den Welten arbeiten zu wollen und hier etwas zu zeigen. Endlich. Aus der geplanten Ausstellung ist ein einmaliges Unterfangen geworden, das die Künstlerin beharrlich von Japan aus für Schallstadt weitergetrieben hat und das sie in ihrem Kopf bereits „Realität“ werden ließ. Der Kunstverein Schallstadt ist mehr als glücklich diese Arbeit in einer Residency begleiten zu können, die Ausstellung zu präsentieren und einen Katalogheft dazu beisteuern zu können. Aus der anfänglichen Einladung ist ein Programm geworden.

 

Naoko Matsumoto begründet ihre Arbeit in der körperlichen Wahrnehmung des Malvorgangs. Was geschieht vor dem Malen, was geschieht während des Malens und was danach? Der Fluss der Ereignisse ist schnell. Form braucht Zeit. Ständige Befestigung der Motive, Denken im Bild und im Material.  Die Beobachtung der Wirklichkeit erfährt in ihren Bildern, Objekten und Zeichnungen eine hohe Konzentration, eine seltsame Verdichtung, bis eine Reduktion entsteht, das Mindestmaß an Form, das ein Bild für sie zum Bild werden lässt. Die Frage des Wie-Findens ist dabei ebenso wesentlich wie das Ergebnis, die Frage ist Antrieb für Auge und Hand. Ihre Bilder sind nicht spektakulär - intensiv sind sie immer.  Alles ist auf das Notwendigste reduziert und klar. Die Materialien sind einfach, alles hat Wert.

 

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