Merdinger Kunstforum e.V.

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Merdinger Kunstforum e.V.

Stockbrunnengasse 2a

79291 Merdingen

+ 49 (0) 76 68 - 95 12 03

 

vorstand@merdinger-kunstforum.de

 

www.merdinger-kunstforum.de

 

 

 

Öffnungszeiten:

Sa: 16 - 18 und So und Feiertag: 12 - 18

während der Ausstellungen

 

 

 

Ausstellungsschwerpunkt:

Kunst aus der Region

 

Was uns wichtig ist:

Das Merdinger Kunstforum legt Wert darauf, Künstlern aus der Region Raum zur Darstellung zu geben. Kunst und Kultur sollen am Ort präsentiert werden, nicht nur in Zentren wie Freiburg, Basel oder Straßburg. Die bildende Kunst nimmt breiten Raum ein, aber die Aktivitäten des Merdinger Kunstforum umfassen wesentlich mehr: Konzerte, Lesungen, Tanz-Theater, Kabarett, Kunstfahrten für die Mitglieder ...

 

 

 

 

 

beendet

 

…...Erinnerung  ist eine fortlaufende Bewegung Erinnerung ist eine fortlaufende Bewegung………..

 

10.03. - 07.04.2019

Die Ausstellung von Ulrike Weiss  zum Jahresthema  „ 360° “ beschäftigt sich damit, wie bruchstückhaft assoziierte Erinnerungen   - bildhaft rekonstruiert  und inszeniert -  in einen inneren  Zusammenhang kommen können, der sich oft erst bei der Bildschaffung selber zeigt.

 

Zum Teil schließen sich die  bildhaften Rekonstruktionen überraschend  zu einem Kreis …man sieht auf einmal , wie das ,was früher war, zu dem geführt hat, was heute ist. Manchmal enden die Erinnerungen in ihrer Assoziationskette aber  auch abrupt. Manchmal führen sie linear in eine neue Richtung, die wieder Neues assoziiert  , aber keine sichtbare Logik ergibt,  immer  dem folgend, was als Erinnerungsstrang aufgenommen wird.

 

Am Anfang steht  ein Foto ihrer Großmutter , die große Handarbeitslehrerin,  die Märchenerzählerin, hinter der sich aber noch verschiedene andere, sehr kontrapunktische Identitäten verbergen , z.B.  die Anhängerin der Nationalsozialisten, auch Antisemitin und gleichzeitig die Orientalin, die ihre Lieblingsrolle beim Verkleiden war.

Aus diesem Schlüsselfoto, nämlich der Großmutter als Orientalin, das sich tief eingegraben hatte in das kindliche Bewußtsein, entwickeln sich in der Ausstellung Erinnerungsstränge, die den Lebenslauf der Künstlerin in verschiedener Weise  geprägt haben.

 

Nur ergibt sich niemals ein Ablauf, aus dem  alles zwingend und wahrheitsgetreu erinnert und dargestellt wird, sondern es sind vage Verbindungen, die so oder auch anders gewesen sein könnten.

Die Künstlerin benutzt bei dieser Arbeit eine Kombinationstechnik von Collage,  übermalten Fotos in verschiedenen Größen, je nach Schwerpunkt und vor allem Zeichnung: Die Zeichnung als ein alles verbindendes Ausdrucksmittel, das Übergänge sichtbar oder  unsichtbar machen.

 

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