Museum im Rebay-Haus

© Veranstalter

 

Museum im Rebay-Haus

Emmendinger Straße 11

79331 Teningen

„Gesichtet“

Peter Martus

 

15.09. - 17.11.2019

Rebay-Foerderverein@t-online.de

 

hilla-rebay.de

 

 

 

Öffnungszeiten:

So: 14 - 17

(außer in den Sommerferien)

 

 

 

Ausstellungsschwerpunkt:

 

Originale Werke von Hilla von Rebay und Dokumentation.

 

Ständig wechselnde Ausstellungen und Vorträge.

 

Sonderführungen sind möglich unter:

Rebay-Foerderverein@t-online.de

 

 

 

Das Rebay-Haus in Teningen

 

Das Rebay Museum ist Hilla von Rebay (1890-1967) gewidmet, einer deutschen Künstlerin, die schon früh die europäische Avantgarde kennenlernte und eine glühende Anhängerin der nichtgegenständlichen Kunst wurde.

 

Eine sehr große Bedeutung für die Kunstgeschichte erlangte sie durch die Sammlung nicht-gegenständlicher Kunst. Im Auftrag von Solomon R. Guggenheims erwarb sie Werke von Chagall, Kandinsky, Klee, Mondrian, Bauer und vielen weiteren Vertretern der Avantgarde.

Sie war die erste Gründungsdirektorin der Guggenheim Foundation und war für die Planung des Guggenheim-Museums in New York verantwortlich. Ohne sie gäbe es die Sammlung und den Bau des Guggenheim Museums nicht.

 

Die Ausstellung in ihrem Elternhaus in Teningen zeigt in liebevoll restaurierten Räumen thematisch gegliedert eine umfangreiche und in Europa einzigartige Sammlung ihrer Werke aus ihren verschiedenen Schaffenszeiten.

 

Neben Arbeiten in Öl zeigt das Haus Aquarelle und filigrane Papiercollagen, die ihresgleichen in der Welt der Kunst suchen.

Eine umfangreiche Ausstellung von Zeitdokumenten und Briefen bezeugt ihre wichtige Bedeutung für die Kunstwelt der Avantgarde und widmet sich ihrer Funktion als Gründungsdirektorin des Guggenheim-Museums in New York.

 

Hilla hat zeitlebens Kontakt zu Teningen gehalten. In einer liebevollen Ausstellung von persönlichen Gegenständen und Fotos wird deutlich gemacht, wie wichtig ihr der Kontakt zu ihrer Heimat war. Sie wurde auf eigenen Wunsch auf dem Friedhof in Teningen begraben.

 

 

 

Vernissage: Sonntag, 15. September,  10.00

Die Einführung übernimmt Frau Prof. Dr. Oberreuter, Kunsthistorikerin, musikalisch umrahmt von Michael Dinnebier (Geige), Stimmführer der 2. Geige im SWR Symphonieorchester, und dem Jazzmusiker Klaus Wallmeier (Percussion).

 

Peter Martus, Lehrer mit dem Fach "Resonanz und Welt" an der St. Anton-Schule in Riegel, stellt im Rebay-Haus in Teningen aus. Er kam zur Kunst über die Leiter der Kindheit, in der Ausdruck mit Farbe und Krakeleien zu seiner Identität gehörten, was bei fast allen anderen Kindern auch der Fall ist. Er hat dies aus der Kindheit kletternd in die Gegenwart hinübergerettet. Eine weitere Grundvoraussetzung für die Entstehung seiner Bilder ist das Zeichnen, das er überall in der Alltagswelt betreibt; stets bewaffnet mit Leerbüchern und Bleistift. Seine unbequeme Kunst erzählt von Identität, Schmerz und Leid und Dunkelheiten, somit von den Zerwürfnissen dieser Welt. Alles andere als Selfies. Große Themen dieser Zeit werden mehr in Schemen als in akkuraten Gesichtern (vorwiegend) unerschrocken auf der Leinwand festgehalten. Maltechnik mit Acryl, Öl, Kohle, Zement und Papier auf Leinwand/Sackleinen. Lassen Sie sich überraschen und erreichen.

 

 

 

 

 

 

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